Schwarz auf Weiss 2025 Nr. 6

Vor einem Sechs-Punkte- Spiel
Freitag, 9.5., 20.30Uhr
SV Nierfeld – Rhenania Bessenich

Rückblick
SG Rinnen/Sistig-Krekel – SV Nierfeld II 3:3
Zwei Punkte verschenkt oder einen Punkt gewonnen?

Wenn man nach einer 3:0-Führung mit einem 3:3 nach Hause fährt, überwiegt zunächst der Frust. Wenn man aber diesen einen Punkt in der Schlussphase gegen eine drängende Heimmannschaft hält, sollte man das durchaus positiv sehen. Und wenn unsere 2.Mannschaft nach vier Niederlagen in Folge wieder punktet, damit den Abstand nach unten vergrößert, ist das eine starke Voraussetzung für die kommenden Spiele. Und wenn man dann noch berücksichtigt, dass mit Fabio Schmitz und Jan Diederichs zwei starke Spieler nicht dabei waren, darf man sich über den einen gewonnenen Punkt sogar freuen.

Zum Spiel: Schon als erst wenige Minuten auf dem hoch gelegenen und holprigen Platz in Sistig gespielt waren, gelang Lukas Koll die Führung für das Team um Jürgen Hallmann und Ali Basiri Poor, als er einen Abwehrfehler der Einheimischen auszunutzen verstand. Noch vor der Halbzeit erhöhte Andre Bach auf 2:0. Er setzte sich gegen seinen Gegenspieler durch und versenkte das „Leder“ im kurzen Eck. Als dann Leon Kilian Mertens nach knapp einer Stunde den dritten Treffer erzielte, schien der Dreier sicher – wie gesagt – schien. Denn innerhalb von nur 6 Minuten der nachlassenden Konzentration (74. bis 80.) glichen die Gastgeber aus; und sie drängten weiter, jetzt wurde es sogar noch richtig eng. Doch es fiel kein Treffer mehr, wenigstens einen Punkt im Gepäck.

Am Sonntag (13 Uhr) geht es weiter mit dem Heimspiel gegen die Sportfreunde Marmagen/Nettersheim. Auch dabei dürfte es wieder knapp werden!

TuS Langerwehe – SV Nierfeld 4:2
Dieses Mal den Start verpennt!

Hatte die Mannschaft am Donnerstag gegen Frechen in den ersten 10 Minuten nach der Halbzeit das Spiel vergeigt, so verlor sie das Spiel in Langerwehe gleich zum Start. Wer in einem solchen Spiel nach 8 Minuten mit 0:2 zurückliegt, der hat es schwer zu punkten. Da nützt es auch wenig, wenn die Mannschaft in der übrigen Spielzeit gleichwertig auftritt, teilweise starken Druck entwickeln konnte, das kann man kaum noch ausbügeln.
Das 0:2 hatte bis zur Halbzeit Bestand; nach dem 0:3 befürchteten die Fans schon ein Debakel. Doch das wollte das Team um Dirk Scheer nicht. Die Jungs kämpften wie immer bis zum Ende. Oleks Chornyi schaffte das 1:3; und als die Gastgeber danach einen Spieler verloren, folgte unsere stärkste Phase. Plötzlich schien doch noch etwas möglich – aber auch hier: schien. Denn in Unterzahl das 1:4 zu kassieren, bricht natürlich die Moral. So war unser 2. Treffer, erzielt durch Yannick Lenhard per Handelfmeter, nur noch eine Ergebniskorrektur, obwohl wir mit einem Auge auch immer auf die Tordifferenz schauen sollten.
Fazit: Die augenblickliche Lage wird keine Panik hervorrufen. Die Erfolge in den leichteren Spielen am Anfang der Rückrunde haben niemanden im Verein geblendet. Aber nun sollten wir das Steuer herumreißen. Das Spiel am Freitag-Abend gegen Rhenania Bessenich ist ein echtes Sechs-Punkte-Spiel. Leider können wir nicht in Bestbesetzung antreten. Um so wichtiger wird es sein, dass die Jungs von der ersten Minute bis zum Abpfiff mit voller Konzentration an den Start gehen.

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