Was uns nicht umbringt – macht uns nur stärker!
Der Philosoph Friedrich Nietzsche kannte den SV Nierfeld nicht, aber der SV Nierfeld kennt seine Parole. So haben wir nach der Flutkatastrophe gehandelt, so steht es auch nach dem Abstieg unserer 1.Mannschaft wieder auf unserer Agenda.
Der letzte Spieltag:
SV Nierfeld II – SF Wüschheim/Büllesheim II 4:1 (2:1)
Unsere 2.Mannschaft setzte ihre Serie auch zum Saisonende fort. Schon nach wenigen Minuten traf Leon Kilian Mertens nach einer sehenswerten Kombination; danach waren die Jungs um Jürgen Hallmann und Ali Basiri Poor zwar überlegen, doch ein weiterer Treffer wollte nicht fallen. Im Gegenteil: Kurz vor dem Halbzeitpfiff gelang den Gästen der Ausgleich. Doch postwendend lag unser Team wieder vorne. Fabio Fischer ließ dem gegnerischen Torwart keine Chance. Nach dem Wechsel ein ähnliches Spiel: wir haben ein deutliches Übergewicht, doch die Möglichkeiten werden nicht verwandelt. Erst in der 70. Minute fiel die Entscheidung: ein weiter Einwurf von Fabio Schmitz von der rechten Seite, und Felix Klinkhammer bewies in der Box seine enorme Kopfballstärke – das 3:1. Die Jungs machten weiterhin Druck und belohnten sich in der Schlussphase, als Hassan Sdnian auf Vorlage von Fabio Schmitz für den Endstand sorgte – das erste Saisontor für den Youngster – eine schöne Belohnung für Kampfgeist und Trainingseifer.
Am Ende brachten der Sieg und die geschlossene Mannschaftsleistung ein ausgeglichenes Punktekonto und Platz 7 für das starke Team – übrigens das einzige im Schleidener Tal, das nicht abstieg, und übrigens die zweitbeste Zweitmannschaft im gesamten Fußballkreis Euskirchen.
Gratulation an Jürgen, Ali, das Betreuerteam und alle Spieler!
SV Nierfeld – BW Kerpen 7:0 (2:0)
Das Wunder blieb aus! Wie erwartet ließen die Konkurrenten nichts anbrennen. Als wir nach 8 Minuten durch die Tore von Jonas Küpper und Yannick Schorn 2:0 führten, mag bei dem ein oder anderen Fan nochmals ein Hoffnungsschimmer aufgetaucht sein. Doch spätestens bei Halbzeit, als die Zwischenresultate aus Bessenich und Frechen bekannt wurden, war allen klar: Die Entscheidung ist gefallen, wir steigen ab. Und dann zeigte sich der Charakter unseres Teams. Nicht Resignation, nicht LariFari – die Jungs machten weiter Druck, ließen hinten nichts zu, brannten vorne ein Feuerwerk ab und trafen noch fünf Mal: Jonas Küpper zweimal, Oleg Chornyi, Sven Pohl und Tim Wagner waren zum Saisonende erfolgreich.
Und gleich nach dem Schlusspfiff sammelte Dirk Scheer seine Jungs und der Blick ging nach vorne – nach dem Motto: „Fallen ist nicht gefährlich und keine Schande, liegenbleiben beides!“ (Und dieser Satz ist nicht von einem Philosophen, sondern von Konrad Adenauer)







